Thüringens Jugendherbergen kämpfen mit sinkenden Übernachtungszahlen im Jahr 2025

Michael Textor
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Ein detaillierter alter Stadtplan von Dormagen, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Text mit einem Stempel zeigt.Michael Textor

Weniger Gäste in Jugendherbergen in Thüringen - Thüringens Jugendherbergen kämpfen mit sinkenden Übernachtungszahlen im Jahr 2025

Jugendherbergen in Thüringen verzeichneten 2025 Rückgang bei Übernachtungen – bundesweiter Trend

Die Jugendherbergen in Thüringen mussten im Jahr 2025 einen Rückgang bei den Besucherzahlen hinnehmen – ein Trend, der sich auch in anderen Teilen Deutschlands beobachten lässt. Die 16 Häuser des Landes, darunter eine neue Einrichtung in Gotha, meldeten weniger Übernachtungen, während die allgemeine Tourismusbilanz der Region stabiler ausfiel als in vielen anderen Bundesländern. Trotz des Rückgangs blickt der Deutsche Jugendherbergsverband (DJH) optimistisch auf das Jahr 2026.

In Thüringen wurden 2025 insgesamt 190.650 Übernachtungen gezählt, ein Minus von 3,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der Gäste sank auf etwa 80.800 – fast 5.000 weniger als 2024. Den größten Anteil machten mit rund zwei Dritteln Schul- und Klassenfahrten aus, gefolgt von Familien, die 20 Prozent der Übernachtungen ausmachten. Wander- und Freizeitgruppen brachten es auf 15 Prozent.

Bundesweit verzeichnete der DJH 2025 rund 8,8 Millionen Übernachtungen, ein Rückgang um 2,8 Prozent gegenüber 2024. In anderen Regionen fiel der Einbruch noch deutlicher aus: Die 51 Jugendherbergen in Niedersachsen und Bremen verzeichneten ein Minus von 2,47 Prozent, während die 46 Häuser in Bayern sogar 4 Prozent einbüßten. Thüringens Tourismusbranche insgesamt blieb hingegen vergleichsweise stabil – mit 10,1 Millionen Übernachtungen und einem nur leichten Rückgang von 0,2 Prozent.

Die Buchungsgewohnheiten haben sich seit der Pandemie verändert. Die meisten Aufenthalte in Thüringens Jugendherbergen werden mittlerweile nur noch ein oder zwei Tage im Voraus reserviert. Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen zeigt sich der DJH zuversichtlich, dass sich die Lage 2026 wieder erholt.

Thüringens Jugendherbergen agieren in einem sich wandelnden Marktumfeld: Weniger Gäste, aber ein stabiler regionaler Tourismus prägen die aktuelle Situation. Der Rückgang bei Vorabbuchungen und die starke Abhängigkeit von Schulreisen spiegeln veränderte Reisegewohnheiten wider. Mit 2.037 Betten in 16 Standorten passt sich die Branche an die neuen Gegebenheiten an und blickt zugleich hoffnungsvoll auf mögliche Wachstumschancen im kommenden Jahr.

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