TU Berlin boykottiert neue Finanzverträge – andere Hochschulen stimmen zu
Universitäten unterzeichnen neue Verträge - TU fehlt - TU Berlin boykottiert neue Finanzverträge – andere Hochschulen stimmen zu
Berlins staatliche Hochschulen, mit Ausnahme der Technischen Universität (TU) Berlin, schließen neue Finanzierungsvereinbarungen ab
Die aktualisierten Verträge ersetzen frühere Regelungen, die höhere jährliche Steigerungen vorsahen. Die meisten Einrichtungen akzeptierten die Änderungen – doch die TU Berlin weigerte sich, zu unterzeichnen.
Die ursprünglichen Finanzierungsabkommen, die im Februar 2024 unterzeichnet worden waren, sahen jährliche Erhöhungen von fünf Prozent bis 2028 vor. Die Stadt schlug später jedoch geringere Zuwächse vor, was auf Widerstand der Hochschulen stieß. Es folgten verlängerte Gespräche, während die TU Berlin mit rechtlichen Schritten drohte.
Nach wochenlangen Diskussionen willigten fast alle öffentlichen Hochschulen Berlins in die überarbeiteten Verträge ein. Diese garantieren nun jährliche Mittelsteigerungen von etwa drei bis 3,5 Prozent statt der ursprünglich vereinbarten fünf Prozent. Die Unterzeichnungszeremonie fand ohne die TU Berlin statt, deren Fernbleiben Fragen aufwarf.
Vertreter der Stadt äußerten sich zunächst nicht dazu, warum die Universität nicht teilgenommen hatte. Nachfragen zur Haltung der TU Berlin zu den Finanzierungsänderungen blieben ergebnislos – die Gründe für ihre Weigerung bleiben damit unklar.
Die neuen Vereinbarungen gelten bis 2028, doch die Position der TU Berlin ist weiterhin ungeklärt. Während die meisten Hochschulen die niedrigeren Steigerungen akzeptierten, sorgt das Fehlen einer der größten Bildungseinrichtungen der Stadt für Unsicherheit. Weitere Verhandlungen oder juristische Schritte könnten noch folgen.
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