Isaak Cissé: Vom Taxifahrer zur Münchner Kultfigur dank FC Bayern

Michael Textor
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2 Min.
Ein detaillierter alter Stadtplan von München, Deutschland, der Straßen, Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Text enthält, der Informationen über die Bevölkerung, Straßen und Sehenswürdigkeiten der Stadt bereitstellt.Michael Textor

Sein Verlangen nach seinen Bayern-Idolen trieb ihn nach München - Isaak Cissé: Vom Taxifahrer zur Münchner Kultfigur dank FC Bayern

Isaak Cissé, ein Taxifahrer aus München, ist durch seine Leidenschaft und seinen Humor zu einer lokalen Legende geworden. Geboren 1954 in Dakar, zog er Ende der 1970er-Jahre nach Deutschland, um seinem geliebten FC Bayern München näher zu sein. Seine schrullige Art und seine tiefe Verbundenheit mit dem Verein machten ihn zu einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Stadt.

Cissé wuchs in Armut im Senegal als eines von 13 Geschwistern auf. Ende der 1970er verließ er Dakar und zog nach München – angetrieben von seiner Liebe zu Bayern. Mit der Zeit baute er sich in der Stadt ein Leben auf, arbeitete als Taxifahrer und lebte sich in die bayerische Kultur ein – sogar den lokalen Dialekt übernahm er, mit einem markant gerollten 'R'.

Sein großer Durchbruch gelang ihm durch Auftritte in der Sendung 'Blickpunkt Sport', einem sonntäglichen Sportmagazin des Bayerischen Rundfunks (BR). Jede Woche beendete er die Show mit humorvollen Kommentaren oder Sketchen, in denen er seine Fußballbegeisterung mit verspieltem Charme verband. Sein Markenzeichen wurde der Spruch 'Mei' Zung' is' red' – sinngemäß: 'Mein Herz gehört Bayern' –, der ihn bei den Fans berühmt machte.

Trotz seiner öffentlichen Präsenz blieb Cissé im Privatleben bodenständig. Er war 33 Jahre lang verheiratet, bevor es kürzlich zur Scheidung kam, und hat Familie. Nun, da er sich dem Ruhestand nähert, plant er, seine letzten Jahre in Dakar zu verbringen.

Cissé bleibt Münchens berühmtester Taxifahrer und wohl auch sein größter Fußballfan. Seine Mischung aus Humor, Treue und bayerischem Charme hat bleibende Spuren in der Stadt hinterlassen. Auch wenn er bald in den Senegal zurückkehren wird – sein Status als Kultfigur Münchens ist unangefochten.

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