IG Metall warnt vor Deindustrialisierung und 150.000 Jobverlusten in Deutschlands Krisenbranche
Arbeitgeberverband Gesamtmetall erwartet Verlust von bis zu 150.000 Jobs bis 2026 - IG Metall warnt vor Deindustrialisierung und 150.000 Jobverlusten in Deutschlands Krisenbranche
Deutschlands Bundesländer stecken in der schwersten Krise seit Jahrzehnten, warnt Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbands IG Metall**. Er spricht von einer "Deindustrialisierung" und warnt vor massiven Arbeitsplatzverlusten in der gesamten Branche.
Seit 2018 hat der Sektor bereits 270.000 Jobs verloren – die Beschäftigtenzahl sank im März 2023 auf unter 3,8 Millionen, den niedrigsten Stand seit 2015. Trotz dieses Rückgangs blieb die Arbeitslosigkeit in Deutschland relativ stabil: Sie liegt bei 3 bis 5 Prozent, während sie in Nachbarländern aufgrund der Energiekrise und Lieferkettenprobleme bis 2025 auf 8 bis 12 Prozent anstieg. Deutschlands starke Exportwirtschaft und das duale Ausbildungssystem haben die Folgen bisher abgemildert.
Zander macht vor allem überhöhte Energiekosten, hohe Unternehmenssteuern, hohe Sozialabgaben und übermäßige Bürokratie für den Niedergang verantwortlich. Er fordert dringend Reformen, darunter eine Anhebung des Renteneintrittsalters. Die aktuelle Möglichkeit, mit 63 in Rente zu gehen, bezeichnete er als "Sackgasse". Um die Produktivität zu steigern, schlägt er zudem eine Ausweitung der Wochenarbeitszeit vor – schließlich seien "Wachstum und Arbeitszeit eng miteinander verknüpft".
IG Metall rechnet in diesem Jahr allein mit bis zu 150.000 weiteren Stellenstreichungen. Die Warnungen des Verbands kommen zu einer Zeit, in der die Branche mit langfristigen strukturellen Problemen und sinkender Wettbewerbsfähigkeit kämpft.
Die Krise in der Metall- und Elektroindustrie zeigt keine Anzeichen einer Entspannung. Mit weiter steigenden Jobverlusten und hohen Energiekosten drohen zusätzliche Einschnitte – es sei denn, es kommen grundlegende politische Weichenstellungen. Zanders Appell zu Reformen unterstreicht die Dringlichkeit, sowohl die wirtschaftlichen als auch die arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen anzugehen.
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