St. Pauli demontiert Werders Abwehrchaos und feiert lebenswichtigen 2:1-Erfolg

Wilhelm Roskoth
Wilhelm Roskoth
2 Min.
Eine Gruppe von Männern in grünen T-Shirts steht und hockt auf einem Fussballfeld mit einem Ball vor ihnen, ein Torpfosten rechts und ein Hintergrund aus Bäumen, Gebäuden, Mästen, Fahrzeugen und dem Himmel, mit Text in der linken unteren Ecke.Wilhelm Roskoth

Torwart-Patzer im Krächtestürken: St. Pauli besiegt Werder - St. Pauli demontiert Werders Abwehrchaos und feiert lebenswichtigen 2:1-Erfolg

FC St. Pauli sichert sich wichtigen 2:1-Sieg gegen Werder Bremen in brisantem Abstiegsduell

In einem spannungsgeladenen Abstiegskampf setzte sich der FC St. Pauli am Sonntag mit einem knappen, aber entscheidenden 2:1 (0:0) gegen Werder Bremen durch. Der Sieg vor ausverkauftem Millerntor-Stadion verschärfte die Krise der Bremer, die damit ihre sieglose Serie in der Liga auf 13 Spiele ausdehnten. Ein folgenschwerer Patzer von Werders Torhüter Mio Backhaus besiegelte letztlich die Niederlage der Gäste.

Die Hamburger gingen mit Rückenwind in die Partie, da mit Hauke Wahl und Eric Smith zwei Leistungsträger nach leichten Verletzungen zurückkehrten. Die Hausherren begannen druckvoll, doch Werder Bremen kontrollierte weite Teile der ersten Halbzeit – ohne jedoch zwingende Torchancen herauszuspielen. Die frühen Versuche von Marco Grüll wurden von der St. Pauli-Abwehr souverän abgewehrt.

Erst in der 55. Minute fiel die Führung für die Kiezkicker: Backhaus vertändelte einen harmlosen Schuss, und Wahl nutzte die Chance zur 1:0-Führung. Werder glich zwar durch Jovan Milošević in der 62. Minute aus, doch die defensiven Probleme blieben bestehen. Verletzungsbedingt musste Linksverteidiger Felix Agu ausgewechselt werden, zudem fehlten mit Amos Pieper und Karim Coulibaly zwei wichtige Innenverteidiger – die Abwehr wirkte dadurch lückenhaft.

In der 70. Minute machte Joel Chima Fujita mit einem Treffer zum 2:1 die Entscheidung perfekt und nutzte dabei die Unordnung in Werders Defensive gnadenlos aus. Trotz aller Bemühungen fand die Thioune-Elf keine Antwort mehr – es war bereits die dritte Niederlage in Folge unter dem neuen Trainer Daniel Thioune. Backhaus, der in dieser Saison noch mit Paraden gegen den FC Bayern und Borussia Mönchengladbach glänzte, zeigt mittlerweile eine deutliche Leistungsflaute. Sein Fehler gegen St. Pauli steht im krassen Gegensatz zu seinen früheren starken Auftritten.

Für Werder Bremen ist es die dritte Ligapartie unter Thioune ohne eigenen Treffer – ein Negativrekord rückt bedrohlich näher. Der FC St. Pauli hingegen hat sich mit dem Erfolg vorerst aus der akuten Abstiegsgefahr befreit, während sich die Krise in Bremen weiter zuspitzt. Ohne Ansätze einer Besserung wird der Klassenerhalt für die Norddeutschen zunehmend zum Kraftakt.

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