Jörg Meuthens politischer Abschied markiert das Ende einer Ära der AfD und WerteUnion
Meuthen tritt nach Wahlschlappe zurück - Jörg Meuthens politischer Abschied markiert das Ende einer Ära der AfD und WerteUnion
Jörg Meuthen, einst eine prägende Figur der deutschen Politik, hat seinen Rückzug aus aktiven politischen Ämtern bekannt gegeben. Der ehemalige AfD-Co-Vorsitzende und jüngste Chef der WerteUnion wird alle Parteifunktionen niederlegen – und beendet damit eine Karriere, die von deutlichen Kurswechseln und einem Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung geprägt war.
Seine Entscheidung fällt in eine Phase sinkender Unterstützung für die WerteUnion, die bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg in diesem Jahr lediglich 0.2 Prozent der Stimmen holte.
Meuthen stieg erstmals zwischen 2015 und 2022 als Co-Vorsitzender der Alternative für Deutschland (AfD) zu politischer Bedeutung auf. Anfangs galt er als gemäßigter, wirtschaftsliberaler Vertreter innerhalb der Partei, doch seine Haltung änderte sich im Laufe der Zeit. Als er die AfD 2022 verließ, war er zu einem scharfen Kritiker ihrer zunehmenden Radikalisierung geworden und warf der Partei vor, sich von demokratischen Grundsätzen zu entfernen.
Nach seinem AfD-Austritt schloss er sich im September 2024 der WerteUnion an und übernahm dort eine Führungsrolle. Die Partei positionierte sich als bürgerlich-konservative Alternative, doch bald zeigten sich interne Spannungen. Meuthens Vision einer gemäßigteren konservativen Bewegung stieß auf das auf, was er als nationalistische Tendenzen innerhalb der Gruppe bezeichnete. Auch seine eigene politische Strahlkraft hatte nachgelassen – in seinem Wahlkreis Kehl erhielt er bei der Direktwahl nur 0,8 Prozent der Stimmen.
Sein Rückzug aus der politischen Vorderbühne erfolgt zu einer Zeit, in der die WerteUnion kaum Fuß fassen kann. Das schwache Abschneiden bei der baden-württembergischen Landtagswahl unterstrich ihre begrenzte Anziehungskraft. Meuthen wird auf dem anstehenden Parteitag nicht mehr für den Bundesvorstand kandidieren und bleibt stattdessen einfaches Mitglied.
Mit Meuthens Abgang verliert die WerteUnion eine ihrer bekanntesten Persönlichkeiten. Seine Laufbahn spiegelt die größeren Umbrüche in der deutschen Rechtsaußen-Szene wider – von seinen Anfängen in der AfD bis hin zu seinen späteren Versuchen, sich von Extremismus abzugrenzen. Die Partei steht nun vor der Herausforderung, ohne seine Führung eine neue Ausrichtung zu finden.
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