Ostseefischerei am Abgrund: Vom Boom der 90er zum dramatischen Niedergang
Abwärtstrend setzt sich fort - Baltische Fischer schließen Betriebe - Ostseefischerei am Abgrund: Vom Boom der 90er zum dramatischen Niedergang
Deutschlands Ostseefischerei schrumpft rasant. Entlang der Küste gibt es heute weniger als 300 Vollzeit-Fischereibetriebe – ein dramatischer Rückgang im Vergleich zu über 3.000 in den frühen 1990er-Jahren. Umweltbelastungen und verschärfte Vorschriften haben viele Fischer dazu gezwungen, das Geschäft aufzugeben.
Noch in den frühen 1990er-Jahren säumten Tausende Fischereibetriebe die deutsche Ostseeküste. Bis 2021 war ihre Zahl auf 385 gesunken. Nur vier Jahre später, 2025, waren in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern noch 285 Vollzeitbetriebe in der Küstennah- und Kleinfischerei übrig.
Klimawandel, Überfischung und Nährstoffbelastung haben die Fischbestände stark dezimiert. Wichtige Arten wie Hering und Dorsch unterliegen nun strengen Fangbegrenzungen oder vollständigen Fangverboten. Die EU-Quoten für 2025/2026 sehen eine Kürzung von 35 Prozent beim Westhering, strikte Regulierungen für den Osthering und eine Reduzierung des Ostseedorschfangs um 80 Prozent in bestimmten Gebieten vor.
Das Agrarministerium in Schwerin warnt, dass der Rückgang voraussichtlich anhalten wird. Anhaltende Umweltprobleme und eine überalterte Belegschaft treiben immer mehr Fischer aus dem Beruf. Einige wechseln in Teilzeit, doch selbst die Zahl der Nebenerwerbsbetriebe geht zurück.
Die Zukunft der Ostseefischerei wirkt zunehmend ungewiss. Mit schärferen EU-Vorgaben und sich verschlechternden Umweltbedingungen wird die Zahl der aktiven Betriebe voraussichtlich weiter sinken. Die Branche steht nun vor einer entscheidenden Phase – Anpassung oder Niedergang.
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